2019. márc. 27.

Die bedingte Steuerstrafe: Vorteil oder Nachteil?


Seit 2018 gilt eine bedingte Steuerstrafen-Regelung in Ungarn, so dass bestrafte Steuerpflichtige ihr Einspruchsrecht gegen erstinstanzliche Beschlüsse des Finanzamts aufgeben können, um 50 % der Strafe erlassen zu bekommen. Wir stellen tiefergehende Analysen an, um herauszufinden, ob dies für die Steuerzahler wirklich vorteilhaft ist.

2019. febr. 13.

Besteuerung der Automobilindustrie – Probleme entlang der Kette

Die Automobilindustrie spielt eine bedeutende Rolle in der ungarischen Wirtschaft; ihr Anteil am BIP und an den Arbeitsplätzen beträgt schon jetzt über 10 % und sie ist überdies der am schnellsten wachsende Sektor.

Obwohl sich das Steuerumfeld in Ungarn auch verbessert, führen die Besonderheiten in der Automobilindustrie zu Schwierigkeiten, die sich ebenfalls bei der Besteuerung bemerkbar machen.

2019. febr. 5.

Wie man die Steuerangelegenheiten von ausländischen Managern erledigen muss

Oft kommt es vor, dass ein multinationales Unternehmen einen ausländischen Manager auf der Grundlage eines Arbeitsvertrags oder einer dienstlichen Entsendung anstellt. Im erstgenannten Fall ist das ungarische Unternehmen sowohl als legaler als auch wirtschaftlicher Arbeitgeber anzusehen und die Bezüge werden von ihm direkt gezahlt. Im zweiten Fall behält der Angestellte den Arbeitsvertrag in seinem „Mutterland“ bei; deshalb werden seine Bezüge immer noch von der Muttergesellschaft gezahlt (natürlich bezahlt das ungarische Unternehmen eine „Dienstleistungsgebühr“ für die dienstliche Entsendung an die Muttergesellschaft). Die oben erwähnten Fälle unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht voneinander, eine fehlerhafte Einstufung kann zu zahlreichen Schwierigkeiten führen.

2018. nov. 15.

Die gemeinsame Körperschaftsbesteuerung eröffnet Unternehmen neue Perspektiven

Im kommenden Jahr wird die sogenannte gemeinsame Körperschaftsbesteuerung, die in Deutschland und Österreich eine beliebte Steuerplanungstechnik darstellt, auch in Ungarn ein-geführt. Dank der neuen Chance für Unternehmen könnte das ungarische Steuersystem attraktiver werden, d. h. ausländische Investoren auf sich aufmerksam machen und die Wettbewerbsfähigkeit ungarischer Unternehmensgruppen verbessern. Warten wir erst einmal ab, wie es funktioniert!


2018. nov. 14.

Breaking News - Der jüngste Entwurf zum Steuerpaket wurde veröffentlicht

Die Obergrenze für die subjektive Umsatzsteuerbefreiung wird auf HUF 12 Mio. angehoben, es kommt die Gruppenbesteuerung bei der Körperschaftsteuer, der internationale Steuerinformati-onsaustausch wird intensiviert, die persönliche Einkommensteuerpflicht bei von den Arbeitgebern abgeschlossenen Versicherungen wird neu geregelt und last but not least werden die Regeln zur Abschaffung von Wohnzulagen seitens des Arbeitgebers konkretisiert.


2018. ápr. 23.

Verrechnungspreisgestaltung – zu teuer, um ignoriert zu werden

Bis jetzt haben sehr komplexe Anforderungen im Zusammenhang mit Verrechnungspreisen für verbundene Unternehmen gegolten, welche auch im Logistiksektor üblich sind. Egal, ob ein Transportunternehmen zu einer internationalen Gruppe gehört oder als verbundenes Unternehmen einer Handelskette fungiert oder die verschiedenen Geschäftsbereiche in Tochterunternehmen ausgliedert, sie sind alle einer Verrechnungspreisgestaltung unterworfen. Deswegen sollten gruppenweit einheitliche Verrechnungspreise unter Beachtung des Fremdvergleichsgrundsatzes angewandt und genau dokumentiert werden. Ferner erstrecken sich im Unterschied zur internationalen Praxis die Anforderungen an eine Verrechnungspreisdokumentation in Ungarn auch auf inländische gruppeninterne Transaktionen. Da die Steuerbehörden die Verrechnungspreise sehr sorgfältig prüfen, ist es für Gruppen von vitaler Bedeutung, über eine konsistente, zuverlässige Verrechnungspreisgestaltung zu verfügen. Das ist schon allein deswegen existentiell wichtig, weil in Ungarn bei Verstößen Geldbußen in Rekordhöhe von 2 Millionen HUF pro Transaktion pro Jahr verhängt werden.

2018. febr. 7.

Uns läuft langsam die Zeit davon: in einem knappen halben Jahr ist die Datenlieferung im Zusmmenhang mit Online-Rechnungen fällig

Es bleibt weniger als ein halbes Jahr für die Vorbereitung der Einführung der Datenlieferung im Zusammenhang mit Online-Rechnungen. „Die Vorbereitung betrifft nicht nur Entwicklerfirmen von Rechnungs¬stellungssoftware“ – warnt Márta Siklós, leitende Steuerberaterin der Firma LeitnerLeitner – „sondern auch alle Unternehmen, die ein eigenes Rechnungsstellungs- und Verwaltungssystem verwenden. Diese Unternehmen sind typischerweise Firmengruppen mit internationalem Hintergrund.“